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Hautpflege bei Neurodermitis

Neurodermitis

Neurodermitis – was Sie gegen den Dauerangriff auf die Haut tun können.

15. Januar 2020

Etwa 13 Prozent der Kinder und 2 bis 3 Prozent der Erwachsenen leiden in Deutschland am sogenannten atopischen Ekzem beziehungsweise an Neurodermitis. Der Begriff leitet sich aus dem Griechischen ab: „Neuron“ ist der Nerv, „Derma“ die Haut und „-itis“ steht für eine Entzündung. Früher wurde angenommen, dass die Hautsymptome durch eine Nervenentzündung verursacht werden. Mittlerweile ist das widerlegt, der Begriff „Neurodermitis“ hat sich jedoch im Sprachgebrauch gehalten und ist nach wie vor üblicher als die eigentlich korrekten Begriffe „atopisches Exzem“ oder „atopische Dermatitis“.

Ursachen und Symptome, die dahinterstecken.

Bei Neurodermitikern wird die schützende Hornschicht der Haut fehlerhaft aufgebaut. Die Haut trocknet deshalb leichter aus, sie ist trocken und schuppig, gerötet und juckt. Doch nicht nur das: Sie ist auch deutlich empfindlicher und anfälliger für verschiedene Einflüsse, die Beschwerden verursachen. Dazu zählen beispielsweise Allergene wie Tierhaare, Umweltgifte wie Tabakrauch und Abgase, kratzige Wollkleidung, Kontakt mit Reinigungsmitteln oder Duft- und Konservierungsstoffen in Kosmetikprodukten, häufiges Waschen, das die Haut zusätzlich austrocknet.

Auch besonders kaltes oder trockenes Wetter und nicht zuletzt psychische Belastungen und Stress können eine Neurodermitis verschlimmern. Noch dazu macht es die vorgeschädigte Haut krank machenden Pilzen, Bakterien und Viren leichter, sich anzusiedeln und Infektionen zu verursachen.

Ganz entscheidend: die richtige Hautpflege.

Cremen, cremen, cremen: Das ist das A und O für die Pflege anspruchsvoller Neurodermitikerhaut, damit es gar nicht erst zur gefürchteten Entzündung kommt. Aber: Nicht alle Pflegeprodukte sind in jedem Fall geeignet, es gibt eine Vielzahl von Therapiemaßnahmen. Am wichtigsten ist die Basispflege – also feuchtigkeitsspendende und rückfettende Pflegeprodukte, selbstverständlich möglichst frei von Duftstoffen und Konservierungsmitteln, beispielsweise Lipikar* von La Roche-Posay.

Des Weiteren werden gerbstoff- oder polidocanolhaltige Produkte zur Behandlung des Juckreizes verwendet. Gegen die Entzündung werden in der Regel Kortikoidpräparate benutzt – allerdings nur in schwereren Fällen und möglichst kurzfristig. Bei Infektionen helfen Salben und Cremes mit Antibiotika, die aber sehr gezielt und nur unter ärztlicher Aufsicht verwendet werden dürfen.

Kommen Sie am besten bei uns in der Salzer Apotheke vorbei: Wir finden die richtige Neurodermitis-Pflege für Sie!

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Inka Ziganki

Autorin
Inka Ziganki ist pharmazeutisch-technische Assistentin in der Salzer Apotheke. Ihr Tätigkeitsgebiet liegt hauptsächlich im Zytostatikalabor, wo sie sich um Arzneimittelherstellung und Abrechnung kümmert. Etwaige Freizeit wird größtenteils von ihrer Haflingerstute in Anspruch genommen.


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